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Studio red:hook – Timber in the city

Das letzte Semester hatte ich das Vergnügen zusammen mit 13 Studierenden und meine Kollegen Milena Stavric, Markus Manahl, Elmar Hess und Renate Weissenböck ein Master Studio an der TU Graz zu unterrichten. Hier eine kurze Beschreibung:

Technisch war der Ausgangspunkt für das Studio: red hook – timber in the city ein Labor mit einer breit gestreuten Ausstattung für die Interaktion und Präsentation digitaler Inhalte. Drei HD Beamer (Sony) und zwei VGA Beamer (Liesegang) sorgten für die Wand, Boden und die Gebäude (Modell-) Projektionen. Gesteuert wurden die Projektionen von zwei PCs die wiederum an einem MRI (mixed reality interface) angeschlossen waren. So konnten mehrere Setups verwenden werden wenn gleich die häufigste Anordnung die war, Autodesk Maya in mehreren Fenstern über die Projektionen und das MRI verteilt laufen zu lassen.
Die Studierenden entwickelten ihre parametrischen Entwürfe in Rhino/Grasshopper und transferierten die Resultaten des Entwurfs dann in Autodesk Maya. Dort wurden die Fassaden der virtuellen Modelle animiert und mit dem MRI (das durch ein plugin an Maya angebunden ist) gesteuert. Schließlich gaben die Beamer diese Animationen als „augmented reality projections“ auf die gebauten Modelle, die in der Mitte des Labors standen, aus. Daneben wurden die ergänzenden Informationen zu den Projekten auf die Wände des Labors projiziert. Auf Basis der Projektionen wurden die realen Modelle wieder verändert, gescannt bzw. digitalisiert, wieder in Maya importiert und der Prozess begann von Neuem. Wichtig auch zu erwähnen, dass durch die Ablage der Daten in der Cloud dieser Prozess und die Präsentationen völlig ohne Papier und dem üblichen Dateitransfer von statten ging.
Während des Studios wurde auch eine rudimentäre Anbindung des MRI an Grasshopper und Processing (via OSC) programmiert. Dadurch war es schließlich auch möglich diese beiden Programme für die interaktiven Projektionen zu nutzen.
Die Zielsetzung, ein neues Interface (MRI) für den architektonischen Entwurfsprozess zugänglich zu machen wurde in sofern erreicht, als dass die unterschiedlichsten Ideen für die Fassaden durch das prototypische Setup in Maya schnell durchgespielt werden konnten. Eine andere Zielsetzung, Entwurfsphasen durch eine Art Zeitleiste mit dem MRI zu visualisieren gelang hingegen nur einigen Studierenden.
http://labs.blogs.com/its_alive_in_the_lab/2013/09/guest-post-semester-work-red-hook-timber-in-the-city-realized-with-autodesk-maya-and-kommerz-mri-pro.html